Das Intuitive Branding Ecosystem

 

Manchmal kommen Menschen zu mir, die für ihr Business „nur ein Logo“ brauchen. Dabei ist dieses visuelle Element nur ein kleiner Bestandteil deines Businesses, während zu einer ganzheitlichen Marke noch so viel mehr dazugehört.

 

Du hast sicherlich schon verschiedene Begriffe im Zusammenhang mit Branding gehört — von Brand Design, Brand Strategie über Design Strategie bis zu deiner Marke. Eine ganzheitliche, erfolgreiche Marke braucht jedoch von all diesen Elementen etwas, und zwar in einer bestimmten Reihenfolge. Stück für Stück bauen die einzelnen Teilelemente aufeinander auf, geben dir selbst Sicherheit in dir, auf deinem persönlichen (Business)Weg. 

Bevor du dir über die einzelnen Steps Gedanken machst, sollte dir klar sein, ob deine Marke eine Personen-Marke oder eine Corporate-Marke ist. Sind deine Dienstleistungen oder Produkte & Angebote direkt an dich geknüpft und die Marke vertritt vor allem auch deine persönlichen Werte? Dann geht es eher in Richtung „Personal Branding“. Genauso kann es sein, dass deine Marke losgelöst von dir entwickelt werden soll, also je nach Ausrichtung und Zielgruppe zwar deine persönliche Handschrift trägt, aber eigenständig ist. 

Diese Entscheidung hat auch oft damit zutun, wie groß deine Marke einmal werden soll. Möchtest du immer Einzelunternehmer:in bleiben oder soll es irgendwann Mitarbeiter:innen geben, die die Marke genauso verstehen sollten wie du? Dahingehend ist natürlich auch die Entscheidung relevant, ob die Marke deinen eigenen Namen oder einen Fantasienamen trägt. All diese Entscheidungen solltest du VOR des eigentlichen Marken-Prozesses treffen. 

 
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01. Brand Strategie 

Die Brand Strategie hat tatsächlich noch gar nicht so viel mit Design zutun. Hier geht es darum, ein starkes Fundament zu entwickeln, dass deine Marke langfristig etabliert. Im Rahmen der Brand Strategie wird die individuelle „Persönlichkeit“ deiner Marke definiert. Ich nutze dafür persönlich super gerne die Marken-Archetypen, die von dem Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung, dem Begründer der analytischen Psychologie, bereits in den 1930er Jahren entwickelt wurden. Die Archetypen sind ein Konzept, das der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung in den 1930er Jahren entwickelt hat. Sie beschreiben universale Urbilder oder Urfiguren, die mit bestimmten Emotionen, Eigenschaften und Zielen verbunden werden.

Die Persönlichkeit deiner Marke baut die emotionale Brücke zur Zielgruppe basierend auf deren spezifischen Bedürfnissen und schafft damit eine einzigartige Customer Experience (= Kundenerfahrung), die durch verschiedene Elemente greifbar gemacht wird:

 
 

Die Marken-Vision

  • Wofür soll deine Marke stehen? Was willst du durch deine Arbeit verändern? Welcher wahre Antrieb steckt hinter dem, was du im Rahmen deiner Marke tust?

  • Was ist der funktionale und emotionale Nutzen deines Angebots für deine Zielgruppe?

  • Was bzw. welches Gefühl soll die Marke transportieren und bei der Zielgruppe auslösen?

  • Was ist das WARUM hinter allem? Welche ganz individuellen Kernwerte ergeben sich

  • Welches Statement verbindet zusammenfassend die Vision deiner Marke mit dem, was du konkret tust? 

Die Marken-Positionierung

  • Welche Bedürfnisse oder Probleme werden auf welche Art und Weise durch deine Marke gelöst?

  • Wo genau ist die Schnittstelle von Angeboten und Bedürfnissen, die niemand sonst wie deine Marke lösen kann? 

  • Bewegt sich deine Marke eher im Casual- oder im Luxus-Milieu? Geht es darum, „on trend“ zu sein oder „ganz besonders“?

  • Welche Art von Menschen möchtest du ansprechen? Weißt du, wie deine Zielgruppe tickt?

Die Marken-Kommunikation

  • Auf welche Art und Weise gehst du auf deine Zielgruppe zu?

  • Werden die Menschen mit „Sie“ oder „Du“ angesprochen?

  • Welche (Social Media) Plattformen nutzt du, um Menschen zu erreichen?

  • Drückst du dich eher auf emotionale oder formelle Art und Weise aus?

  • Wie sieht das Copywriting aus, als wie klingen z.B. die Texte auf der Website oder Social Media?

  • Welche spezifischen Marken-Quotes und Keywords finden sich immer wieder?

 
 

Da all diese Fragen gar nicht so schnell & einfach zu beantworten und abzugrenzen sind, gibt es ein paar hilfreiche Konzept-Modelle, wie das Golden-Circle-Modell von xy, oder IKIGAI-Modell, um sich den Antworten strukturiert antworten. In einem ganzheitlichen Brandingprozess ist es wichtig, sich hierbei ausreichend Zeit zu geben. 

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02. Design Strategie

Die Design Strategie ist im Grunde der Schritt vor dem eigentlichen Brand Design. Denn ganzheitliches Design sollte nicht nur hübsch aussehen, sondern psychologisch und strukturiert fundiert sein. Deshalb geht es darum, wie die Erkenntnisse und Strategien aus den vorherigen Schritten visuell anwendbar und konkret übertragbar sind. 

Dazu gehört ein Verständnis über die Farbpsychologie, also die psychologisch belegte Wirkung von Farben und Farbkombinationen, sowie das Wissen über die unterschiedlichen Wirkungsweisen von Typografie, Layout und Schriftartenkombinationen, Größen und Formaten. Design spricht je nach Gesamtkombination eine vollkommen andere Sprache, und gleichzeitig kann durch Verfeinerung eines einzelnen Elements ein in sich stimmiges Gesamtkonzept erzeugt werden.

Die Design Strategie bildet die Verknüpfungspunkt von Brand Strategie und Brand Design und schafft einen Übergang von den strategischen Zielen und Design-Methoden bis in die visuelle Umsetzung. 

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03. Brand Design

Das Brand Design beinhaltet alle visuellen Elemente deiner Marke, wie beispielsweise dein Logo, deine Farben, verschiedene Schriftarten, das Layout, Icons oder Grafiken. Das Brand Design baut auf der Design Strategie auf und wird fundiert entwickelt. Hierbei geht es nicht darum, was deine persönliche Lieblingsfarbe ist, sondern welche Farbe am besten die Werte und die Stimmung vermittelt, die in der Design Strategie basierend auf den Zielen und der Herangehensweise deiner Marke definiert wurde. Hier fließen deshalb auch Elemente aus der Marketing Psychologie und deiner Zielgruppe ein.

Dein Brand Design darf sich auch verändern und mit der Zeit mit dir gemeinsam wachen, denn auch die Zielgruppe und Ausrichtung innerhalb deines Businesses kann sich verändern. Wichtig ist hierbei, dass deine Marke immer noch erkennbar ist und die Werte, die beständig bleiben, weiterhin authentisch sichtbar sind. Das heißt, wenn du bereits ein festes Fundament (durch eine Brand Strategie und Design Strategie), sowie eine etablierte Marke hast, ist ein Re-Branding im Rahmen des Brand Designs relevant, wenn sich deine Marke weiterentwickelt. 

 
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Deine Marke

Letztlich bildet sich deine Marke aus dem Zusammenspiel deiner Brand Strategie, der Design Strategie und dem Brand Design. Obwohl die Begriffe so ähnlich klingen, stecken dahinter vollkommen unterschiedliche Stadien und Blickwinkel bei der Entwicklung deiner ganzheitlichen Marke. Selbst wenn du dir erst einmal keine Gedanken über das Fundament machst, transportiert deine Marke automatisch ein ganz individuelle Persönlichkeit, denn du kannst nicht nicht kommunizieren. Unterbewusst werden die Menschen etwas mit dir und deiner Marke verbinden. Ein Gefühl, eine Stimmung, die letztlich darüber entscheidet, ob sie sich mit deiner Marke identifizieren können und dein Produkt kaufen oder nicht, deine Dienstleistung oder Angebote anfragen oder nicht. Daher macht es Sinn, bewusst mit diesen Schritten zu wachsen, dich und deine Marke wirklich kennenzulernen und damit auch bewusst auf die richtigen Menschen zuzugehen. 

Du wünschst dir Unterstützung bei der ganzheitlichen Entwicklung deiner Marke und deines Brandings & Webdesign? Schreib mir gern an laura@wildmindalchemist.com oder fülle direkt das Anfrageformular für ein unverbindliches Kennenlern-Coffee-Date aus. Ich freue mich auf dich!

 
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Designprinzipien, die wir aus der Natur lernen können.